Das Hostel
Die erste Anlaufstelle nach der Ankunft in Neuseeland ist meist das Backpacker Hostel. Erstmal ausruhen und einen Platz
für die nächsten Nächte sichern! Wenn man in der Hochsaison (Sommer: Jan-Dez) in Neuseeland ankommt, sollte man vorher telefonisch
oder via E-mail ein Zimmer in einem Backpacker buchen, in dem man die ersten Nächte verbringt. Die meisten Backpacker bieten
einen Shuttle-Service zum Flughafen an, wenn man von dort abgeholt werden möchte. Die Preise sind sehr unterschiedlich, liegen
aber in den meisten Fällen zwischen 17 NZ$ und 26 NZ$ pro Nacht. Diese Preise beziehen sich auf Schlafsäle, in denen mehrere
(meistens 4 bis 10) Menschen schlafen. Es gibt auch Nur-Mädchenschlafsäle und sogar Doppelzimmer, die dann aber auch 50 bis 70
NZ$ oder mehr kosten. Hostels sind eine gute Gelegenheit, um Leute und Gleichgesinnte kennenzulernen. Nur Wwoofen und Campen
sind preiswerter.
Um bei längerem Aufenthalt in Neuseeland ein bisschen mehr Geld zu sparen, lohnt es sich, Mitglied bei BBH zu werden (Budget Backpacker Hostels). Für einen einmaligen Kostenbeitrag (von etwa $45) erhält man ein Buch, welches mit der Zeit einfach Gold wert wird: Über 350 Hostels Neuseelandweit sind aufgeführt, mit einer (vom Hostel selbst verfassten) kurzen Beschreibung über ihre Besonderheiten, mit genauen Preisangaben (man spart pro Hostel etwas $ 1-3), Telefonnummern und vor allem: Bewertungen! Natürlich nicht immer 100%ig zutreffend, aber dennoch ein ganz guter Richtwert, wenn man Angst hat, in einem absoluten Loch zu landen. Natürlich muss man fast überall kleine Abstriche machen - perfekt ist es schließlich nirgends - aber wer den Anspruch nach Perfektion auch nicht stellt und stattdessen auf der Suche nach gemütlichen, halbwegs sauberen Hostels ist, findet in Neuseeland wirklich in jedem Ort (und sei er noch so klein) eine schöne Bleibe. Einzig wichtig ist wohl noch, dass man sich nicht daran stören darf, dass es in größeren Zimmern nachts nicht unbedingt ruhig ist, da oft auch jemand erst später heim kommt oder nachts das Zimmer noch einmal verlässt. Neigt man dazu, unter solchen Bedingungen schlecht bis gar nicht mehr schlafen zu können, ist ein Zelt oder ein Einzel- bzw. Doppelzimmer die bessere Alternative.
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