Work and Travel in Neuseeland

Auto mieten oder kaufen

Mietwagen

Hat man die Nase voll davon mit dem Bus zu reisen, aber auch keine Lust (oder auch kein Geld) sich die komplette Verantwortung mit einem eigenen Auto aufzuhalsen, kann man alternativ auch ein Auto (oder einen Van) mieten. In Deutschland ist es oft so, dass man sich ein Auto erst mieten darf, wenn man über 21 (oder sogar 25) ist, aber in Neuseeland gibt es einige Ausnahmen. Vans bekommt man sogar noch eher (zu mehr oder weniger günstigen Versicherungen) und auch Autos finden sich, wenn man ein bisschen Geduld hat bei der richtigen Wahl des Mietwagenverleihs.
Wichtig ist, darauf zu achten, dass das Auto richtig versichert ist – man sollte also am besten einen Mittelweg finden zwischen der günstigsten (aner unsichersten) und teuersten (aber sichersten) Versicherung. Voraussetzung ist in der Regle nicht mal ein internationaler Führerschein (EU-Führerschein reicht!), aber dafür eine (gültige) Kreditkarte, die auch meistens das Mittel der Wahl zum Bezahlen ist. Vor allem wenn man mit zwei oder drei Personen gemeinsam eine bestimmte Strecke zurück legen will, ist ein Mietwagen die bessere Alternativ zum Busticket, denn man kann halten wo man möchte und ist flexibler. Wichtig ist aber, sich vorher darüber im Klaren zu sein, dass man die Zeit, in welcher man das Auto gemietet hat, auch gemeinsam verbringt, so dass keiner abspringt und einer womöglich am Ende alleine auf dem Auto (und den Kosten) sitzen bleibt.

Ein eigenes Auto

Fast jeder träumt davon, in dem eigenen Auto oder dem eigenen Van über die nahezu endlos scheinenden und oft menschenleeren Straßen Neuseelands zu fahren, ohne genau zu wissen, wo die Reise eigentlich hingehen soll und wann man das nächste Mal anhalten möchte. Dieser Traum kann auch durchaus Wirklichkeit werden, nur sollte man sich auch hier – wie eigentlich immer – der Bedingungen und Vor- und Nachteile bewusst sein:

Ein Auto, genau wie ein Van, kauft sich meist recht schnell, wenn man im Vorfeld schon Geld gespart hat. Richtig Automärkte von und für Backpacker gibt es vor allem in Auckland und in Christchurch, den Städten mit den internationalen Flughäfen. Aber auch in vielen Hostels, fern ab von großen Städten oder gar Flughäfen, finden sich an schwarzen Bretten Notizen, dass jemand seinen fahrbaren Untersatz gerne verkaufen möchte. Vorteilhaft ist ein eigenes Auto natürlich, denn man kann damit überall hinfahren und auch überall anhalten, wo man gerne möchte und man kann außerdem auch (jedenfalls in einem großen Auto oder einem Van) darin schlafen. Nachteilig ist natürlich, dass man Ausgaben wie Sprit und Versicherung schnell bei der Kosten- Planung unterschätzt oder gar komplett vergisst, und grade Reperaturen einfach nicht vorhersehbar sind und somit ungeahnte Löcher in die Reisekasse fressen können. Geht man nun davon aus, dass man richtig gerechnet hat (was Sprit und Versicherungen betrifft) und auch, dass man keine großartigen und aufwendigen Reperaturen hatte, so ist ein eigenes Auto sicher die schönste Möglichkeit, alleine oder zu zweit ein Land ganz zeitlos und unbefangen kennen zu lernen. Und mit etwas Glück verkauft man das Auto am Ende der eigenen Zeit für einen guten Preis wieder, so dass man dahingehend jedenfalls keine Ausgaben hatte. (Wichtig ist hier allerdings – im Gegensatz zum Mietwagen – dass man genug Zeit einplanen sollte, um sein Auto wieder zu verkaufen, sonst wird es später unter Umständen doch noch unter seinem eigentlich Wert weiter gegeben, nur weil man es plötzlich so eilig hat.)



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